Mittwoch, 14. März 2007
Neuer Blog!
sophia_stho, 23:31h
ich habe mir einen anderen blog eingerichtet, da ich hier mit diesem viele probleme hatte.
die adresse lautet:
www.sophiastho.blogspot.com
hoffentlich klappt es dort besser....
grüße sophia
die adresse lautet:
www.sophiastho.blogspot.com
hoffentlich klappt es dort besser....
grüße sophia
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Dienstag, 13. März 2007
7. Tag
sophia_stho, 23:35h
Heute war ein guter Tag, voll mit Arbeit. Diese aber ausgeführt mit viel Ruhe und Konzentration.
Fabian:
Fabian ist an der Longe gut gegangen. Wobei er zweimal an der gleichen Seite im Trab losgeschossen ist. Mir ist nicht ganz klar warum. Beim ersten mal vermutete ich die anderen Pferd, die auf der Weide herumtollten, beim zweiten Mal, gab es für mich keinen ersichtlichen Grund, ich schließe auf Körperangst, dass er also irgendwelche Schmerzen, Verspannungen etc hatte. Ich hätte ihn Abends nocheinmal bewegen sollen...Er macht aber sonst gute Fortschritte. Es fehlt noch etwas an Elan, vielleicht liegt das an einer Unbeweglichkeit und Untrainiertheit.
Pinocchio:
Ich begann Heute mit longieren. Er lief etwas ungelöst, verklemmt. Ich versuchte die Vorhandwende und sie scheint ihm gut geholfen zu haben, danach lief er viel gelöster und freier.
Ich ritt ihn das erstemal mit Sattel. Sein Schritt war gut, er lief voran. Auch im Trab haben wir heute gute Fortschritte gemacht, durch den Sattel, hatte ich besseren Halt und auch das Aussitzen ging viel besser. Wobei es auch einwenig Gewöhnung bedarf auf einem Sattel zu sitzen ohne den gewohnten Halt, da unser Sattel aus Filz besteht und der Sattelgurt eher lose angezogen ist, so wird das Pferd nicht eingeschnürt. Nach ein paar Runden, hatte ich mich aber daran gewöhnt und er erleichtert das Reiten schon. Im Trab konnte Pinocchio nun auch frei Ausschreiten, ich trieb ihn soweit an, dass er nicht mehr von alleine anhielt und wir beide entspannten uns zusehends. Ich kann mir vorstellen, dass wir auch bald einen Galopp wagen können.
Walk on Top:
Sie stand wieder auf der Graskoppel und wollte sich Anfangs nicht einfangen lassen, ich erwartete also dass die Arbeit eher schwierig werden würde. Wie sich herausstellte, war dies aber unser bester Tag heute. Ich legte ihr den Sattel auf und fixierte die Steigbügel, damit sie nicht herunterrutschen können und das Pferd durch das Herumschlackern beeinträchtigen würden. Sie lief sehr gut an der Longe, das Problem mit ihrem nach außen gedrehten Kopf war viel besser. Ich versuchte ein paar Vorhandwenden, die sie an der Hand sehr ungern machte. Am Putzplatz zeigte sich, dass sie mit dem inneren Hinterbein nicht nach Innen sondern nach Außen trat. Mit Ruhe und antippen an dieses Bein, legte sich dieser Fehler schnell. Danach lief sie noch besser. Ihr Untertreten wird immer sicherer, und sie hatte Heute auch keine Störfaktoren die uns beeinflusst hätten. Sie war also richtig gelöst und schien mit der Situation ziemlich zufrieden zu sein.
Pepita:
Da Nikolai durch seinen Sturz leider ausgefallen ist, übernahm ich Pepita an der Longe. Ich habe bisher noch nicht mit ihr gearbeitet.
Ich hatte sie eher als tempramentvoll beobachtet, diese Seite zeigte sie Heute nicht. Sie war sehr unmotiviert, ich musste sie die ganze Zeit antreiben.
Wieder half die Vorderhandwende. Dies macht sie sehr gewissenhaft und ordentlich.
Danach lief sie um einiges besser, aber ich hatte das Gefühl, dass sie Muskelkater oder sonstige Schmerzen hatte, möglich wäre die Arthrose... Mir fällt es aber ein bischen schwer dies zu beurteilen, da es mein erster Tag mit ihr war. Ich bin gespannt wie sie sich morgen anstellt. Ihr Gang ist jedoch schön und sie tritt auch Richtung Schwerpunkt, daran kann aber noch gearbeitet werden. Ich würde sie gerne an die halblange Longe nehmen, um das besser beobachten zu können.
Anna:
Durch Nikolais Ausfall kümmerte ich mich auch um Anna. Ich longierte sie erst. Sie zeigte ordentliche Leistungen, musste aber auch kontinuierlich angetrieben werden. Sie läuft sehr schön, tritt unter der Schwerpunkt und ihr Hals ist weich. Sie hielt den Schweif, sehr weit nach oben, mir ist nicht ganz klar, ob das bei ihr ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist. Ich habe das Gefühl, dass sie eine sehr konsequente Hand braucht, die ihr zeigt, dass man es ernst meint mit dem was man von ihr verlangt. Sie ruht sich gerne aus, Faulheit oder Untrainiertheit? Da sie Anzeichen von Klemmen macht, schätze ich, dass sich noch nicht ganz wohl fühlt und möglicherweise auch Muskelkater hatte. Bevor ich Aufstieg führte ich sie noch ein paar Runden, da wurde deutlich, dass sie versucht zu schleichen, ich machte ihr aber klar, dass dies nicht gewünscht ist und ab da lief sie auch viel besser. Ich habe das Gefühl, dass sie ein ziemlich dominantes Pferd ist, wenn man ihr aber zeigt, dass man in der Rangordnung über ihr steht, ist sie sehr kooperativ und achtsam. Sie ließ dann auch alle Unerzogenheiten, benahm sich mustergültig.
Sie läuft, genau wie Pinocchio, unter dem Sattel viel rascher und ausgelassener. Sie wurde richtig gehend hibbelig und drehte sich im Kreis, während ich nachgurtete, dies würde ich ihr gerne abgewöhnen.
Ich wagte einen Trab, merkte aber schnell, dass sie dazu noch nicht bereit ist, sie rannte davon. Nichts mehr von "antreiben müssen". Sie läuft unter dem Reiter also sehr ordentlich und reagiert wunderbar auf Hilfen, Wendungen etc.
Nach dem Reiten, longierte ich sie noch einmal und sah zu, dass sie richtig schnell voran ging, so dass sie wirklich die Hinterhand aktivieren musste. Hier zeigte sich, obwohl sie es ganz gut machte, dass sie wahrscheinlich Muskelkater in den Hanken hatte.
Ich beließ es dann dabei.
Fabian:
Fabian ist an der Longe gut gegangen. Wobei er zweimal an der gleichen Seite im Trab losgeschossen ist. Mir ist nicht ganz klar warum. Beim ersten mal vermutete ich die anderen Pferd, die auf der Weide herumtollten, beim zweiten Mal, gab es für mich keinen ersichtlichen Grund, ich schließe auf Körperangst, dass er also irgendwelche Schmerzen, Verspannungen etc hatte. Ich hätte ihn Abends nocheinmal bewegen sollen...Er macht aber sonst gute Fortschritte. Es fehlt noch etwas an Elan, vielleicht liegt das an einer Unbeweglichkeit und Untrainiertheit.
Pinocchio:
Ich begann Heute mit longieren. Er lief etwas ungelöst, verklemmt. Ich versuchte die Vorhandwende und sie scheint ihm gut geholfen zu haben, danach lief er viel gelöster und freier.
Ich ritt ihn das erstemal mit Sattel. Sein Schritt war gut, er lief voran. Auch im Trab haben wir heute gute Fortschritte gemacht, durch den Sattel, hatte ich besseren Halt und auch das Aussitzen ging viel besser. Wobei es auch einwenig Gewöhnung bedarf auf einem Sattel zu sitzen ohne den gewohnten Halt, da unser Sattel aus Filz besteht und der Sattelgurt eher lose angezogen ist, so wird das Pferd nicht eingeschnürt. Nach ein paar Runden, hatte ich mich aber daran gewöhnt und er erleichtert das Reiten schon. Im Trab konnte Pinocchio nun auch frei Ausschreiten, ich trieb ihn soweit an, dass er nicht mehr von alleine anhielt und wir beide entspannten uns zusehends. Ich kann mir vorstellen, dass wir auch bald einen Galopp wagen können.
Walk on Top:
Sie stand wieder auf der Graskoppel und wollte sich Anfangs nicht einfangen lassen, ich erwartete also dass die Arbeit eher schwierig werden würde. Wie sich herausstellte, war dies aber unser bester Tag heute. Ich legte ihr den Sattel auf und fixierte die Steigbügel, damit sie nicht herunterrutschen können und das Pferd durch das Herumschlackern beeinträchtigen würden. Sie lief sehr gut an der Longe, das Problem mit ihrem nach außen gedrehten Kopf war viel besser. Ich versuchte ein paar Vorhandwenden, die sie an der Hand sehr ungern machte. Am Putzplatz zeigte sich, dass sie mit dem inneren Hinterbein nicht nach Innen sondern nach Außen trat. Mit Ruhe und antippen an dieses Bein, legte sich dieser Fehler schnell. Danach lief sie noch besser. Ihr Untertreten wird immer sicherer, und sie hatte Heute auch keine Störfaktoren die uns beeinflusst hätten. Sie war also richtig gelöst und schien mit der Situation ziemlich zufrieden zu sein.
Pepita:
Da Nikolai durch seinen Sturz leider ausgefallen ist, übernahm ich Pepita an der Longe. Ich habe bisher noch nicht mit ihr gearbeitet.
Ich hatte sie eher als tempramentvoll beobachtet, diese Seite zeigte sie Heute nicht. Sie war sehr unmotiviert, ich musste sie die ganze Zeit antreiben.
Wieder half die Vorderhandwende. Dies macht sie sehr gewissenhaft und ordentlich.
Danach lief sie um einiges besser, aber ich hatte das Gefühl, dass sie Muskelkater oder sonstige Schmerzen hatte, möglich wäre die Arthrose... Mir fällt es aber ein bischen schwer dies zu beurteilen, da es mein erster Tag mit ihr war. Ich bin gespannt wie sie sich morgen anstellt. Ihr Gang ist jedoch schön und sie tritt auch Richtung Schwerpunkt, daran kann aber noch gearbeitet werden. Ich würde sie gerne an die halblange Longe nehmen, um das besser beobachten zu können.
Anna:
Durch Nikolais Ausfall kümmerte ich mich auch um Anna. Ich longierte sie erst. Sie zeigte ordentliche Leistungen, musste aber auch kontinuierlich angetrieben werden. Sie läuft sehr schön, tritt unter der Schwerpunkt und ihr Hals ist weich. Sie hielt den Schweif, sehr weit nach oben, mir ist nicht ganz klar, ob das bei ihr ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist. Ich habe das Gefühl, dass sie eine sehr konsequente Hand braucht, die ihr zeigt, dass man es ernst meint mit dem was man von ihr verlangt. Sie ruht sich gerne aus, Faulheit oder Untrainiertheit? Da sie Anzeichen von Klemmen macht, schätze ich, dass sich noch nicht ganz wohl fühlt und möglicherweise auch Muskelkater hatte. Bevor ich Aufstieg führte ich sie noch ein paar Runden, da wurde deutlich, dass sie versucht zu schleichen, ich machte ihr aber klar, dass dies nicht gewünscht ist und ab da lief sie auch viel besser. Ich habe das Gefühl, dass sie ein ziemlich dominantes Pferd ist, wenn man ihr aber zeigt, dass man in der Rangordnung über ihr steht, ist sie sehr kooperativ und achtsam. Sie ließ dann auch alle Unerzogenheiten, benahm sich mustergültig.
Sie läuft, genau wie Pinocchio, unter dem Sattel viel rascher und ausgelassener. Sie wurde richtig gehend hibbelig und drehte sich im Kreis, während ich nachgurtete, dies würde ich ihr gerne abgewöhnen.
Ich wagte einen Trab, merkte aber schnell, dass sie dazu noch nicht bereit ist, sie rannte davon. Nichts mehr von "antreiben müssen". Sie läuft unter dem Reiter also sehr ordentlich und reagiert wunderbar auf Hilfen, Wendungen etc.
Nach dem Reiten, longierte ich sie noch einmal und sah zu, dass sie richtig schnell voran ging, so dass sie wirklich die Hinterhand aktivieren musste. Hier zeigte sich, obwohl sie es ganz gut machte, dass sie wahrscheinlich Muskelkater in den Hanken hatte.
Ich beließ es dann dabei.
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Montag, 12. März 2007
6. Tag
sophia_stho, 22:36h
Zwischen Tag 5 und Tag 6 lag das Wochenende. Am Samstag standen die Pferde komplett und Sonntag haben wir nur die Pferde für die Woche vorbereitet, was sich als sinnvoll erwiesen hat, worauf ich aber nicht näher eingehen werde.
So:
So war heute gut drauf und hatte ein großes bewegungs Bedürfnis. An der Longe leif sie flüssig und verfiel eigenständig in Trab und Galopp, was ich ihr auch gewährte da ich das Gefühl hatte, dass es ihr gut tat. Sie hob dabei den Schweif und schnaubte ab. Danach lief sie weiterhin flüssig im Schritt und zeigte nochmals die positiven Symptome. Frau Sander wieß mich daraufhin, dass das schnelle "wegrennen" auch ein negatives Zeichen sein kann, genauso wie das Klemmen, also das "dahinschleichen". Diesen Eindruck, hatte ich aber nicht und hoffe sehr, dass ich mich nicht getäuscht habe.
Fabian:
Ihn nahm ich an die halblange Longe, da er beim Führen eher lustlos daherschritt. An der Longe lief er jedoch ziemlich gut. Später am Abend wiedeholte ich die Arbeit mit ihm, da er sehr gerne geritten würde und wir die Bodenarbeit so schnell wie möglich abschließen wollen. Im Moment ist er aber noch nicht kräftig genug geritten zu werden. Die Stehpause darf man nicht unterschätzen und man muss aufpassen die Pferde nicht zu überfordern. An der halblangen Longe zeigte sich dann, dass er nicht kontinuierlich im Schultervor läuft und man daran noch etwas arbeiten muss. Nachdem aber Frau Sander übernommen hatte, klappte dies schon sehr gut.
Pinocchio:
Ich begann sofort mit dem reiten. Er schritt kräftig aus, sein Gang war flüssig und sein Hals schon nicht mehr ganz so tief. Beim Trab kommen wir noch nicht so ganz zusammen, was wahrscheinlich an meinem Sitz liegt der immer noch eher wackelig ist. Sobald ich mich zu sehr bewege hört er mit dem Traben auf in dem er aprupt anhält, dies wiederrum wirft mich dann ganz aus dem Sitz und ich brauche wieder etwas um ihn richtig zu finden. Ich muss versuchen ihn im Trab zu halten, damit ich meinen perfekten " Trabsitz" üben bzw finden kann. Ich denke es ist eigentlich nur eine Frage der Übung, da ich am Sitz eigentlich nichts verändern sollte. Aber ohne Sattel, sind seine in die Höhe schwingenden Bewegungen noch etwas ungewohnt und für mich schwierig auszusitzen.
Walk on Top:
Die Arbeit mit ihr war anfangs sehr konzentriert und ich denke sie hat gute Fortschritte mit ihrem Hals gemacht, wobei es auf der linken Hand noch schlimmer war. Wohlmöglich kommt das vom herumtollen auf der Weide. Wir kamen aber trotz des Rasenmähers, welcher sie sehr gestört hat, zu einem guten Ergebnis, auch wenn man das dazwischenliegende Wochenende bedenkt. Sie wirkt im Ganzen ruhiger und konzentrierter bei der Arbeit.
So:
So war heute gut drauf und hatte ein großes bewegungs Bedürfnis. An der Longe leif sie flüssig und verfiel eigenständig in Trab und Galopp, was ich ihr auch gewährte da ich das Gefühl hatte, dass es ihr gut tat. Sie hob dabei den Schweif und schnaubte ab. Danach lief sie weiterhin flüssig im Schritt und zeigte nochmals die positiven Symptome. Frau Sander wieß mich daraufhin, dass das schnelle "wegrennen" auch ein negatives Zeichen sein kann, genauso wie das Klemmen, also das "dahinschleichen". Diesen Eindruck, hatte ich aber nicht und hoffe sehr, dass ich mich nicht getäuscht habe.
Fabian:
Ihn nahm ich an die halblange Longe, da er beim Führen eher lustlos daherschritt. An der Longe lief er jedoch ziemlich gut. Später am Abend wiedeholte ich die Arbeit mit ihm, da er sehr gerne geritten würde und wir die Bodenarbeit so schnell wie möglich abschließen wollen. Im Moment ist er aber noch nicht kräftig genug geritten zu werden. Die Stehpause darf man nicht unterschätzen und man muss aufpassen die Pferde nicht zu überfordern. An der halblangen Longe zeigte sich dann, dass er nicht kontinuierlich im Schultervor läuft und man daran noch etwas arbeiten muss. Nachdem aber Frau Sander übernommen hatte, klappte dies schon sehr gut.
Pinocchio:
Ich begann sofort mit dem reiten. Er schritt kräftig aus, sein Gang war flüssig und sein Hals schon nicht mehr ganz so tief. Beim Trab kommen wir noch nicht so ganz zusammen, was wahrscheinlich an meinem Sitz liegt der immer noch eher wackelig ist. Sobald ich mich zu sehr bewege hört er mit dem Traben auf in dem er aprupt anhält, dies wiederrum wirft mich dann ganz aus dem Sitz und ich brauche wieder etwas um ihn richtig zu finden. Ich muss versuchen ihn im Trab zu halten, damit ich meinen perfekten " Trabsitz" üben bzw finden kann. Ich denke es ist eigentlich nur eine Frage der Übung, da ich am Sitz eigentlich nichts verändern sollte. Aber ohne Sattel, sind seine in die Höhe schwingenden Bewegungen noch etwas ungewohnt und für mich schwierig auszusitzen.
Walk on Top:
Die Arbeit mit ihr war anfangs sehr konzentriert und ich denke sie hat gute Fortschritte mit ihrem Hals gemacht, wobei es auf der linken Hand noch schlimmer war. Wohlmöglich kommt das vom herumtollen auf der Weide. Wir kamen aber trotz des Rasenmähers, welcher sie sehr gestört hat, zu einem guten Ergebnis, auch wenn man das dazwischenliegende Wochenende bedenkt. Sie wirkt im Ganzen ruhiger und konzentrierter bei der Arbeit.
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Samstag, 10. März 2007
5.Tag
sophia_stho, 20:04h
Pinocchio:
Beim Führtrainig zeigt sich, dass wir immer besser lernen auf einander zu hören/achten. Schon nach den ersten paar Schritten kamen wir zusammen. Wobei er eher unmotiviert läuft und ich ihn ständig ermuntern muss um richtig voran zu marschieren.
Auch beim reiten im Schritt kamen wir ziemlich schnell zu dem Punkt, an dem er sich an das Gebiss anlehnt und ich mit meinen Händen jede regung spüren kann. Er kaute. Leider hielt er den Kopf noch eher gesenkt, was auf seinen schwachen Rücken schließen lässt. Dies wird sich aber sicher geben. Mich freut seine Bereitschaft und sein Vertrauen in meine ruhige Hand sehr, da er als ehemaliges Schulpferd eher auf Kriegsfuß mit dem Gebiss steht. Da ich dies weiß, bemühe ich mich sehr fein in den Händen zu sein. Bald entwickelte sich ein geben und nehmen, nahm er Kontakt auf, beantwortete ich dies mit ein bischen Zügel aufnehmen und mit etwas stärkere Bewegung mit meinem äußeren Ringfinger. Nahm er sich zurück, lockerte ich die Zügel etwas und fragte sanfter mit dem Finger nach.
Ich konnte mit dem Traben beginnen.
Anfangs waren wir beide etwas verkrampft, da ich mich erst wieder an das ruhige sitzen im Trab ohne Sattel gewöhnen musste und er sich noch nicht befreit hatte oder sich durch meine unruhe nicht befreien konnte. Nach öfterem probieren kamen wir aber auch hier zusammen und er schritt kräftig aus. Zum Schluss hob er sogar den Kopf und wirkte losgelöster.
Hier beendeten wir das Training für den Tag.
Walk on Top:
Da sie ein großes Pferd ist und eine hohen bewegungsdrang hat beschlossen wir, nach dem Führtrainig, sie und Fallada auf dem großen (eingezäunten) Reitplatz frei laufen zu lassen. Hierbei stellten wir uns versetzt auf und motivierten sie zum laufen. Diese "Freiheit" nutzen sie um mit großen Sprüngen um uns herum zu galoppieren. Sie wurden etwas aufgeheizt und aufgeregt, darum nahmen wir das Tempo wieder zurück, W. und Fallada liefen nun im Schritt um uns herum. Danach konnte ich viel konzentrierter mit W. an der halblangen Longe arbeiten. Sie zeigte auch verbesserungen, doch ihr Hals ist immer noch recht steif nach außen gedreht.
Dies wird wohl nach dem Wochenende meine Hauptaufgabe bei ihr sein.
Fabian:
Fabian wirkt nach wie vor ziemlich unkonzentriert und ich würde fast sagen verspielt. Er läuft gut voran und wir kommen auch gut zusammen, aber er dreht seinen Kopf immer wieder zu mir rein und ich habe das gefühl er würde lieber schmusen als Arbeiten. Ich freue mich auf die Longenarbeit mit ihm und hoffe ihm Spaß an der Arbeit zeigen zu können.
Das frühere Hereinholen, hat sich trotzdem bewährt, denke ich.
Beim Führtrainig zeigt sich, dass wir immer besser lernen auf einander zu hören/achten. Schon nach den ersten paar Schritten kamen wir zusammen. Wobei er eher unmotiviert läuft und ich ihn ständig ermuntern muss um richtig voran zu marschieren.
Auch beim reiten im Schritt kamen wir ziemlich schnell zu dem Punkt, an dem er sich an das Gebiss anlehnt und ich mit meinen Händen jede regung spüren kann. Er kaute. Leider hielt er den Kopf noch eher gesenkt, was auf seinen schwachen Rücken schließen lässt. Dies wird sich aber sicher geben. Mich freut seine Bereitschaft und sein Vertrauen in meine ruhige Hand sehr, da er als ehemaliges Schulpferd eher auf Kriegsfuß mit dem Gebiss steht. Da ich dies weiß, bemühe ich mich sehr fein in den Händen zu sein. Bald entwickelte sich ein geben und nehmen, nahm er Kontakt auf, beantwortete ich dies mit ein bischen Zügel aufnehmen und mit etwas stärkere Bewegung mit meinem äußeren Ringfinger. Nahm er sich zurück, lockerte ich die Zügel etwas und fragte sanfter mit dem Finger nach.
Ich konnte mit dem Traben beginnen.
Anfangs waren wir beide etwas verkrampft, da ich mich erst wieder an das ruhige sitzen im Trab ohne Sattel gewöhnen musste und er sich noch nicht befreit hatte oder sich durch meine unruhe nicht befreien konnte. Nach öfterem probieren kamen wir aber auch hier zusammen und er schritt kräftig aus. Zum Schluss hob er sogar den Kopf und wirkte losgelöster.
Hier beendeten wir das Training für den Tag.
Walk on Top:
Da sie ein großes Pferd ist und eine hohen bewegungsdrang hat beschlossen wir, nach dem Führtrainig, sie und Fallada auf dem großen (eingezäunten) Reitplatz frei laufen zu lassen. Hierbei stellten wir uns versetzt auf und motivierten sie zum laufen. Diese "Freiheit" nutzen sie um mit großen Sprüngen um uns herum zu galoppieren. Sie wurden etwas aufgeheizt und aufgeregt, darum nahmen wir das Tempo wieder zurück, W. und Fallada liefen nun im Schritt um uns herum. Danach konnte ich viel konzentrierter mit W. an der halblangen Longe arbeiten. Sie zeigte auch verbesserungen, doch ihr Hals ist immer noch recht steif nach außen gedreht.
Dies wird wohl nach dem Wochenende meine Hauptaufgabe bei ihr sein.
Fabian:
Fabian wirkt nach wie vor ziemlich unkonzentriert und ich würde fast sagen verspielt. Er läuft gut voran und wir kommen auch gut zusammen, aber er dreht seinen Kopf immer wieder zu mir rein und ich habe das gefühl er würde lieber schmusen als Arbeiten. Ich freue mich auf die Longenarbeit mit ihm und hoffe ihm Spaß an der Arbeit zeigen zu können.
Das frühere Hereinholen, hat sich trotzdem bewährt, denke ich.
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Donnerstag, 8. März 2007
4. Tag
sophia_stho, 21:56h
Am Ende des vierten Tages, kann ich freudig berichten große Erfolge erziehlt zu haben!
Secret Tabo (So.):
Beim Führtraining zeigt sie die gleichen Leistungen wie am Vortag, ich merkte aber, dass sie rechts große Schwierigkeiten zu haben scheint. Sie ließ sich auf dieser Seite wiederwilliger putzen, auf der rechten Hand lief sie langsamer und legte häufig die Ohren an. Wie sich herausstellte hat sie tatsächlich schwerwiegende körperliche Schäden. Ich kann/soll die Arbeit aber trotzdem wie gewohnt weiterführen.
Was mir noch nicht ganz klar ist, warum ist die Einheit die man an einem Tag erreicht am nächsten schon wieder vorbei und man muss sie sich wieder neu erarbeiten. Ist das nur am Anfang, bis sie richtig tief ist oder wird das so weitergehen. Ich bin gespannt wie wir morgen arbeiten werden.
Pinocchio:
Da er vermutlich gestern Muskelkater hatte, beschlossen wir es heute langsamer angehen zu lassen. Ich begann mit dem Führtraining. Mich erstaunte, dass es doch eine ganze Weile dauerte bis ich ihn ohne Druck anhalten konnte, sich eben diese Einheit einstellte, obwohl ich ihn schon geritten bin und wir seit dem ersten Tag zusammen arbeiten. Vielleicht kommt das von meinen vorherigen Fehlern beim Reiten?
Ich konnte heute von Anfang an alleine reiten. Es klappte auf anhieb wunderbar. Ich fühlte mich sicher und entspannt und auch Pinocchio reagierte genau so auf meine Hilfen wie ich es mir wünschte, er begann sogar zu kauen, lehnte sich leicht auf das Gebiss und trat recht gut unter den Schwerpunkt. Ein großer Erfolg für mich, da ich gestern ziemlich ratlos war, wie ich mich verbessern könnte. Ich glaube, der Punkt war, dass ich aufgehört habe zu kompliziert zu denken. Ich habe versucht ganz natürlich zu sein und mich nicht davon abschrecken zu lassen, dass ich gerade einen neuen "Reitstil" lerne. Ich vermute also, dass ich gestern zu verkrampft versucht habe alles richtig zu machen. Dabei muss man gar nicht soviel aktiv MACHEN wenn man richtig sitzt. Es scheint wirklich so als könnte das Pferd die Gedanken seines Reiters lesen. Eine schöne Erfahrung!
Walk on Top (W.):
Um das Führtraining nicht wieder zu kurz kommen zu lassen, begann ich auch bei ihr mit dem Führen. Wir stellten uns auch recht gut aufeinander ein.
Bei anschließenden Longieren war sie eher unkonzentriert, was auf die Maurerarbeiten zurückzuführen ist. Sie hatte einen großen Bewegungsdrang dem ich auch statt gegeben habe, da sie sonst noch unkonzentrierter war. Als sie sich ein wenig ausgesprungen hatte waren ihre Leistungen wie am Vortag ganz gut. Ich hatte aber das Gefühl, dass sie ihren Hals mehr nach außen getragen hat als sonst. Er zeigt fast immer in Richtung nach aussen, wenn ich an der Longe zupfte nahm sie ihn schon herein, sobald ich aber aufhörte und auch keine Geräusche wie schnalzen oder pfeiffen von mir gab war der Kopf wieder draußen. Daran werde ich morgen verstärkt arbeiten müssen.
Fabian:
Das Führtraining war sehr kurz und beiderseits eher unkonzentriert.
Secret Tabo (So.):
Beim Führtraining zeigt sie die gleichen Leistungen wie am Vortag, ich merkte aber, dass sie rechts große Schwierigkeiten zu haben scheint. Sie ließ sich auf dieser Seite wiederwilliger putzen, auf der rechten Hand lief sie langsamer und legte häufig die Ohren an. Wie sich herausstellte hat sie tatsächlich schwerwiegende körperliche Schäden. Ich kann/soll die Arbeit aber trotzdem wie gewohnt weiterführen.
Was mir noch nicht ganz klar ist, warum ist die Einheit die man an einem Tag erreicht am nächsten schon wieder vorbei und man muss sie sich wieder neu erarbeiten. Ist das nur am Anfang, bis sie richtig tief ist oder wird das so weitergehen. Ich bin gespannt wie wir morgen arbeiten werden.
Pinocchio:
Da er vermutlich gestern Muskelkater hatte, beschlossen wir es heute langsamer angehen zu lassen. Ich begann mit dem Führtraining. Mich erstaunte, dass es doch eine ganze Weile dauerte bis ich ihn ohne Druck anhalten konnte, sich eben diese Einheit einstellte, obwohl ich ihn schon geritten bin und wir seit dem ersten Tag zusammen arbeiten. Vielleicht kommt das von meinen vorherigen Fehlern beim Reiten?
Ich konnte heute von Anfang an alleine reiten. Es klappte auf anhieb wunderbar. Ich fühlte mich sicher und entspannt und auch Pinocchio reagierte genau so auf meine Hilfen wie ich es mir wünschte, er begann sogar zu kauen, lehnte sich leicht auf das Gebiss und trat recht gut unter den Schwerpunkt. Ein großer Erfolg für mich, da ich gestern ziemlich ratlos war, wie ich mich verbessern könnte. Ich glaube, der Punkt war, dass ich aufgehört habe zu kompliziert zu denken. Ich habe versucht ganz natürlich zu sein und mich nicht davon abschrecken zu lassen, dass ich gerade einen neuen "Reitstil" lerne. Ich vermute also, dass ich gestern zu verkrampft versucht habe alles richtig zu machen. Dabei muss man gar nicht soviel aktiv MACHEN wenn man richtig sitzt. Es scheint wirklich so als könnte das Pferd die Gedanken seines Reiters lesen. Eine schöne Erfahrung!
Walk on Top (W.):
Um das Führtraining nicht wieder zu kurz kommen zu lassen, begann ich auch bei ihr mit dem Führen. Wir stellten uns auch recht gut aufeinander ein.
Bei anschließenden Longieren war sie eher unkonzentriert, was auf die Maurerarbeiten zurückzuführen ist. Sie hatte einen großen Bewegungsdrang dem ich auch statt gegeben habe, da sie sonst noch unkonzentrierter war. Als sie sich ein wenig ausgesprungen hatte waren ihre Leistungen wie am Vortag ganz gut. Ich hatte aber das Gefühl, dass sie ihren Hals mehr nach außen getragen hat als sonst. Er zeigt fast immer in Richtung nach aussen, wenn ich an der Longe zupfte nahm sie ihn schon herein, sobald ich aber aufhörte und auch keine Geräusche wie schnalzen oder pfeiffen von mir gab war der Kopf wieder draußen. Daran werde ich morgen verstärkt arbeiten müssen.
Fabian:
Das Führtraining war sehr kurz und beiderseits eher unkonzentriert.
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